Alarmierende Zahlen bei den Erwerbunfähigkeitspensionen, Krankenstandsfällen und -tagen sowie bei den Spitalsfällen und -tagen. 1999 wurden in Österreich insgesamt 39.659.222 Krankenstandstage in Anspruch genommen, 8.391.174 Tage davon alle von Patienten mit Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates. Seit 1986 ist die Zahl der auf Erkrankungen des Bewegungsapparates zurückzuführenden Krankenstandstage um rund 50 % gestiegen. Außerdem waren es im Jahre 1999 - diese Krankheitsgruppe betreffend 41,46 % der Neuzugänge an Pensionen der geminderten Arbeitsfähigkeit bzw. der dauernden Erwerbsunfähigkeit in Österreich.
Von den insgesamt 29.313 Frühpensionierungen wurden 12.185 aufgrund von Erkrankungen des Bewegungsapparates notwendig. Das entspricht eben einen Anteil von 41,46 %. Dieser Anteil betrug 1986 noch 31,96 % 1989 - 39,06 % und 1993 schon 43,79 %. Im Jahr 1999 befanden sich 459.821 Personen in Österreich in der Erwerbsunfähigkeitspension.
Davon mussten 191.020 (41,54 %) wegen einer Krankheit des Bewegungs- und Stützapparates ihren Abschied aus dem Berufsleben nehmen.
Diese Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache und bedeuten auch, dass jeder von diesen schmerzbringenden und oft schicksalhaften Erkrankungen bedroht werden kann!